Landsberg am Lech – Der Kreistag des Landkreises Landsberg am Lech kommt am Dienstag, 29. September 2026, um 17 Uhr zu seiner vierten öffentlichen und nicht öffentlichen Sitzung zusammen. Tagungsort ist der Sitzungssaal des Landratsamtes.
Zu Beginn berichtet Miriam Anton über den Stand der kommunalen Entwicklungspolitik. Anschließend beraten die Mitglieder über eine Neufassung der Kostensatzung des Landkreises sowie über die Anpassung der MVV-Verträge im öffentlichen Personennahverkehr. Auf der Tagesordnung steht außerdem eine Änderung der Richtlinie für den freiwilligen Verhütungsmittelfonds für Menschen in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Weitere Themen sind der Neuerlass der Satzungen für die Seniorenbeauftragten und die Beauftragten für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie deren Bestellung. Auch mehrere Kreisheimatpfleger sollen neu oder erneut berufen werden. Dabei geht es um die Bereiche Brauch- und Volksmusikpflege, Bodendenkmalpflege und Baudenkmalpflege.
Der Kreistag beschäftigt sich zudem mit den Jahresabschlüssen der Kreisseniorenheime Theresienbad Greifenberg und Vilgertshofen. Hinzu kommen der Jahresabschluss des Landkreises sowie verschiedene Betätigungsprüfungen, unter anderem beim IT-Verbund, bei der Klima- und Energieagentur der Landkreise Fürstenfeldbruck, Starnberg und Landsberg sowie beim Klinikum Landsberg.
Beraten wird außerdem über zusätzliche Aufwendungen und den Defizitausgleich beim Kommunalunternehmen ITV LL. Beim Klinikum Landsberg soll die Unternehmenssatzung geändert werden. Das Kommunalunternehmen Landkreis Entwicklungsgesellschaft soll aufgelöst werden. Ein weiterer Tagesordnungspunkt betrifft eine Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche, die sich im Rahmen der QuartierPflege bei Angeboten zur Unterstützung im Alltag engagieren.
Den Abschluss des öffentlichen Sitzungsteils bilden Wünsche und Anträge.