Landsberg am Lech – Unter dem Titel „Gefährdet Social Media die Demokratie?“ befassen sich die Landsberger Dialoge am Freitag, 2. Oktober, mit den Auswirkungen sozialer Netzwerke auf Gesellschaft und Politik. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Landsberg am Lech, Von-Helfenstein-Gasse 426.

Gesprächsgast ist die Journalistin und Aktivistin Anna-Lena von Hodenberg. Im Mittelpunkt stehen radikalisierende Äußerungen im Internet, der Einfluss großer Technologiekonzerne und die Frage, inwiefern soziale Medien zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen.

Von Hodenberg entwickelte Kampagnen gegen Rassismus und gehört zu den Mitbegründerinnen der gemeinnützigen Organisation HateAid, die sich für Menschenrechte im digitalen Raum und gegen digitale Gewalt einsetzt. Für ihr Engagement erhielt sie 2025 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Im selben Jahr belegten die USA sie mit einem Einreiseverbot.

Das Gespräch führt die BR-Journalistin Sabine März-Lerch, die als BR-Journalistin die Veränderungen der Medienlandschaft im Zuge der Digitalisierung verfolgt. Im Gespräch beleuchtet sie die Herausforderungen digitaler Gewalt für eine demokratische Gesellschaft. Im Anschluss können die Besucherinnen und Besucher Fragen stellen und sich an der Diskussion beteiligen.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 30. September, unter der Telefonnummer 08191/128360 – mittwochs bis freitags von 10 bis 18 Uhr – oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erforderlich. Die Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben.