Landsberg am Lech – Ende September fand zum zweiten Mal in diesem Jahr die KIKUS-Fortbildung „Kinder in Kulturen und Sprachen“ im Landkreis Landsberg am Lech statt. Rund 20 Teilnehmende aus Kitas und Schulen erhielten dabei praktische Anregungen für die sprachliche Bildung von Kindern.
Organisiert wurde die Veranstaltung von den Integrationsbeauftragten des Landkreises Landsberg am Lech, Alina Kapar und Susanne Taryne, gemeinsam mit Romy Röhling von der Kitaaufsicht. Ziel der Fortbildung war es, pädagogischen Fachkräften praktische Möglichkeiten zu vermitteln, wie Kinder beim Erwerb der deutschen Sprache im Alltag unterstützt werden können.
„Unser gemeinsames Ziel sollte sein, dass alle Kinder – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren bisherigen Sprachkenntnissen – faire und möglichst gleiche Chancen beim Lernen und in ihrer persönlichen Entwicklung erhalten. Gute Sprachkenntnisse sind dafür eine wichtige Grundlage“, betonen die Integrationsbeauftragten.
Das KIKUS-Programm unterstützt die sprachliche Bildung von Kindern spielerisch und alltagsnah. Dabei geht es nicht nur um den Erwerb der deutschen Sprache, sondern auch darum, Freude am Sprechen und an der Kommunikation zu fördern. So können wichtige Voraussetzungen für den weiteren Bildungsweg und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geschaffen werden.
Die Fortbildungsreferentinnen Dr. Edgardis Garlin, Gründerin des KIKUS-Programms, und Dorothea Rein vermittelten den Teilnehmenden zahlreiche praktische Übungen und gaben wertvolle Impulse für die pädagogische Arbeit. Dabei konnten die Teilnehmenden neue Methoden kennenlernen und Anregungen für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen.
Die Fortbildung stieß auf große Resonanz. Die Teilnehmenden lobten insbesondere die praxisnahen Übungen und das konkrete „Rüstzeug“ für die tägliche Arbeit mit Kindern.